Bundesverband Katholischer Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen für Kinder und Jugendliche - Verschiedenes

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News
Neue Vorsitzende des BVRKJ
Fachtagung Kinderrehabilitation
Verschiedenes
Lebensmittelleitlinie
Anspruch auf stationäre Reha



In Krisenzeiten von familiengerechter Personalpolitik profitieren
Das Caritas-Haus Feldberg erhielt im September als erste deutsche Reha-Klinik für Kinderrehabilitation und Mutter-Kind-Maßnahmen das Zertifikat zum Audit "berufundfamilie". Dr. Kristina Schröder Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie verliehen die Zertifikatsurkunde. Das Audit ist eine Initiative der gemeinnützigen Hertiestiftung und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums und des Wirtschaftsministeriums.
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Chronische Erkrankungen als Problem und Thema in Schule und Unterricht
Eine Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer der Klassen 1 bis 10
Zu bestellen

Wenn in sozialen Einrichtungen gekocht wird
In sozialen Einrichtungen ist der Umgang mit Lebensmitteln ein wichtiges Thema. Mahlzeiten werden nicht nur in Großküchen produziert oder über externe Caterer zugekauft, sondern auch bei Festen und Ausflügen wird Essen und Trinken gereicht. . In all diesen Zusammenhängen sind die Vorschriften der Lebensmittelhygiene zu beachten und damit Maßnahmen zur Sicherung der Lebensmittelhygiene zu implementieren.
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Kinder- und Jugendsurvey - Erstmals umfassende Daten zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland vorgestellt
Grade hat das Robert Koch-Institut erste Ergebnisse des bundesweiten Kinder- und Jugendsurveys - kurz KiGGS - vorgestellt. Die im Rahmen der Studie erhobenen Daten bieten einen breiten Überblick über den Gesundheitszustand der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Sie sind im internationalen Vergleich einmalig.
Bei der Eröffnung der heutigen Veranstaltung sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Marion Caspers-Merk: "Mit dem Kinder- und Jugendsurvey hat das Robert Koch-Institut ein richtungsweisendes Erhebungskonzept entwickelt. Die vorliegenden Informationen ermöglichen es, nicht nur Aussagen darüber zu machen, was Kinder krank macht. Wir können mit diesen Daten auch besser verstehen, welche Einflüsse Gesundheit fördern und erhalten. Damit wird eine verlässliche Basis für Initiativen und Maßnahmen geschaffen, die auf die frühe und zielgerichtete Prävention von Störungen und Erkrankungen gerichtet sind."
Rund 18.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 0-17 Jahren wurden im Rahmen der seit Mai 2003 durchgeführten Studie medizinisch untersucht und Jugendliche ab 11 Jahren auch ärztlich befragt. Bei Kindern unter 11 Jahren erfolgte eine Befragung der Eltern. Darüber hinaus wurden zahlreiche Blut- und Urinproben ausgewertet. Im Mittelpunkt standen dabei die körperliche und seelische Gesundheit. Angaben zum gesundheitsbezogenen Verhalten, wie Ernährung, Bewegung, Drogen- und Alkoholkonsum sowie zum Impfstatus und Vorsorgeverhalten ermöglichten erstmals einen Rückschluss auf mögliche Erkrankungsursachen und deren Vorbeugung. Auch die Auswirkungen von Umwelteinflüssen wurden bewertet.
Dazu Marion Caspers-Merk weiter: "Die vorliegenden Ergebnisse der KiGGS-Studie liefern uns erste Antworten zu vielen wichtigen Fragen. Zum Beispiel: Welche besonderen Lebensumstände ermöglichen es manchen Eltern, ihre Kinder zu den Vorsorgeuntersuchungen zu bringen, während andere fernbleiben. Wir erfahren, dass 15 % der Kinder im Alter zwischen 3 und 17 Jahren übergewichtig sind. Weitere 6 % leiden an Adipositas. Wobei Kinder aus sozial benachteiligten Schichten und Kinder mit Migrationshintergrund besonders betroffen sind. Wichtig sind in diesem Zusammenhang auch die Angaben zu Sport und Bewegung bei Kindern und Jugendlichen. Fast täglich spielen 77 % der Kinder im Freien und 52 % machen wenigstens einmal in der Woche Sport. Aber auch hier zeigt sich, dass Kinder aus Migrantenfamilien und den sozial schwächeren Schichten deutlich weniger sportlich aktiv sind. Wir werden diese Informationen nutzen, um mit unseren Maßnahmen im Bereich der Prävention noch gezielter anzusetzen."
Die bundesweite Untersuchung wurde vom Bundesministerium für Gesundheit initiiert und mit 9,36 Mio. Euro zum größten Teil finanziert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligte sich mit 2,5 Mio. Euro. Weitere Bundesministerien und das Land Schleswig-Holstein unterstützten einzelne themenbezogenen Erhebungen.

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse wird im Mai 2007 in einem Sonderheft des Bundesgesundheitsblattes publiziert. Dieses kann über das Robert Koch-Institut bezogen werden.